Bei einer Haushaltsauflösung in der Stadt geht es um eine Wohnung mit drei bis vier Zimmern. Hier geht es fast immer um ein Grundstück: Wohnhaus, Keller, Dachboden, dazu Garage, Schuppen, oft eine Scheune und ein Hof, auf dem lange Material gelagert wurde. Der Rauminhalt liegt dadurch regelmäßig beim Doppelten bis Dreifachen dessen, was Angehörige zuerst schätzen. Wir nehmen deshalb vor dem Angebot jedes Gebäude einzeln auf und schreiben getrennt auf, was Hausrat, was Werkstatt und was Altbestand ist. Erst danach lässt sich sagen, wie viele Tage und wie viele Fuhren nötig sind.
Dazu kommt, dass eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall keine reine Räumung ist. Zwischen Möbeln und Kartons liegen Unterlagen, die noch gebraucht werden: Versicherungsscheine, Grundbuchauszüge, Rentenbescheide, Sparbücher, Fotos, Briefe. Wir suchen danach, bevor etwas verladen wird, legen alles Gefundene an einer Stelle zusammen und übergeben es Ihnen geschlossen. Das ist der Grund, warum eine Auflösung länger dauert als eine Entrümpelung derselben Fläche. Wer nur leere Räume braucht, ist mit der Entrümpelung schneller und günstiger bedient. Bei einer Auflösung dagegen zählt jeder Karton, weil in jedem etwas liegen kann, das später gebraucht wird. Diesen Unterschied besprechen wir vor dem Angebot.