Der lückenlose Übergang ist die Ausnahme, nicht die Regel. Der Mietvertrag endet zum Monatsende, der Kaufvertrag nennt einen Übergabetermin, und dazwischen liegen zwei Wochen. Oder es wird noch gebaut: Der Estrich muss trocknen, die Bäder sind nicht fertig, die Küche kommt später. Der Umzug lässt sich trotzdem nicht verschieben, weil die alte Wohnung geräumt sein muss. In diesen Fällen laden wir am vereinbarten Tag auf und stellen unter, bis die neue Adresse aufnahmebereit ist. Sie behalten damit den Termin, den Sie halten müssen, und geben die Wohnung besenrein zurück, ohne im Wohnzimmer der Verwandtschaft zu stapeln.
Es gibt einen zweiten Fall, der hier häufiger vorkommt als in der Stadt: Es wird umgebaut, während gewohnt wird. Ein Dach wird neu gedeckt, eine Decke geöffnet, ein Raum trockengelegt. Dann soll nicht der ganze Hausstand weg, sondern nur der Teil, der im Weg steht und Staub nicht verträgt. Auch das lässt sich unterstellen, meistens für wenige Wochen und mit einem kleineren Abteil. Der Ablauf ist derselbe: Wir kommen, laden, bringen weg, und zum vereinbarten Termin steht alles wieder dort, wo es hingehört. Für die Möbel ist das schonender, als sie wochenlang unter Folie in einem Raum zusammenzuschieben, in dem gearbeitet wird.